Nachhaltige Ideen für die Zukunft

Die BMW Group präsentiert neue Ansätze für eine grünere Zukunft bei der Veranstaltung „Nachhaltigkeit durch Innovation 2022“. Dazu zählen runde Batterieformen, der Einsatz digitaler Tools und alternative Materialien für Exterieur und Interieur.

München. Die ambitionierten Nachhaltigkeitsziele der BMW Group fordern innovative Technologien, Konzepte und Strategien, um immer wieder Impulse für eine nachhaltige Mobilität zu setzen. Bei der Veranstaltung „Nachhaltigkeit durch Innovation 2022“ hat die BMW Group ihre Vorhaben vorgestellt. Ein neues Batteriezellenformat für die Modelle der Neuen Klasse, vegane Fahrzeuginnenräume und Verkleidungsteile aus recycelten Fischernetzen zeigen, wie nachhaltig die Fahrzeuge künftig werden sollen.

Erstmals runde Batteriezellen in der Neuen Klasse

In die Modelle der Neuen Klasse setzt die BMW Group ab 2025 erstmals runde Batteriezellen ein, die optimal auf die neue, auf vollelektrische Antriebe ausgerichtete Architektur abgestimmt sind. Mit den innovativen Lithium-Ionen-Batterien für die dann bereits sechste Generation der BMW eDrive Technologie erhöht sich die Reichweite um 30 Prozent, die Ladegeschwindigkeit um rund 20 Prozent. Darüber hinaus verringern sich die CO2-Emissionen in der Produktion der Batteriezelle. Die Herstellungskosten der gesamten Hochvoltbatterie sinken im Vergleich zur aktuellen, fünften Generation um bis zu 50 Prozent.

Digitale Tools für die Lieferkette und komplexe Bauteile

Auch entlang der Lieferkette sollen sich die CO2-Emissionen verringern. Die BMW Group gehört zu den Initiatoren des Partner-Netzwerks Catena-X, das mit dem Aufbau einer vernetzten Datenbank auch für die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft und die konsequente Reduzierung der CO2-Emissionen in der Lieferkette wichtige Grundlagen schafft.

Innerhalb der BMW Group nimmt Digitalisierung in Form von Generative Design, ein spezielles Design-Verfahren auf der Grundlage KI-basierter Software, eine wachsende Bedeutung ein. Mithilfe von Computeralgorithmen können Designer:innen und Ingenieur:innen komplexe Bauteilgeometrien gestalten, die eine deutliche Reduzierung von Materialeinsatz und Gewicht ermöglichen und mit herkömmlichen Methoden nicht zu realisieren wären.

Sekundärrohstoffe und Naturfasern für Exterieur und Interieur

Für Exterieur und Interieur haben Expert:innen eine innovative Lösung entwickelt. Bereits im Jahr 2023 bringt die BMW Group die ersten Automobile mit komplett vegan produzierten Innenräumen auf den Markt. Die eigens entwickelten Materialien besitzen lederähnliche Eigenschaften.
In den Modellen der Neuen Klasse geht die BMW Group beim Exterieur und Interieur einen Schritt weiter. Für die Modelle der Neuen Klasse fertigt das Unternehmen von 2025 an erstmals Verkleidungsteile aus Kunststoff, deren Rohstoff zu rund 30 Prozent aus wiederverwerteten Fischernetzen und Seilen besteht. Dieses Rohmaterial stammt aus Häfen in aller Welt und landet somit nicht als Abfall im Meer.
Aktuell bestehen Fahrzeuge der BMW Group im Durchschnitt zu knapp 30 Prozent aus recycelten und wiederverwendeten Materialien. Mit dem Ansatz „Secondary First“ soll dieser Wert sukzessive auf 50 Prozent ansteigen. Dabei müssen Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Materialien den gleichen hohen Anforderungen wie bei Primärmaterialien entsprechen.


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